Geschichte
1948 wurde im Rahmen der Caritas der Erzdiözese Wien die Lebensmüdenfürsorge von Erwin Ringel gegründet, die es sich zur Aufgabe stellte, Personen nach Suizidversuch und Hinterbliebene von Menschen, die sich suizidiert haben, zu betreuen.
Im Laufe der Zeit wurden sowohl Zielsetzungen als auch die Art der Betreuung verändert und weiterentwickelt. Parallel dazu kam es zu einer Loslösung aus dem Verband der Caritas.
1975 wurde der Verein "Kriseninterventionszentrum" gegründet, dessen Mitglieder das Bundesministerium für Gesundheit, die Caritas der Erzdiözese Wien, die Gemeinde Wien, der Hauptverband der Österreichischen Sozialversicherungsträger, die Bundesarbeitskammer und der Österreichische Gewerkschaftsbund sind. Die Vorstandsvorsitzenden des Vereins waren Univ.-Prof. Dr. Erwin Ringel bis zu seinem Tod am 28. Juli 1994 und Univ.-Prof. Dr. Walter Pöldinger von 1994 -1998. Seit 1999 hat Univ.-Prof. Dr. Gernot Sonneck diese Funktion inne.
Seit 1977 ist das Kriseninterventionszentrum eine selbständige Institution im rechtlichen Status einer privaten Krankenanstalt.
Auf wissenschaftlichem Gebiet besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem Ludwig Boltzmann-Institut für Sozialpsychiatrie.
Seit 1982 ist im Kriseninterventionszentrum auch eine Partner- und Familienberatungsstelle eingerichtet.